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Kehrichtverwertung

Aus Abfall wird Energie: Prozessdampf und Strom für die Region statt Deponie.

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  • • Alle Preise inkl. MwSt.
  • • Das Areal der KVA ist videoüberwacht.
  • • Am Wochenende und an Feiertagen keine Sperrgutannahme.
Geschichte

Von der Verbrennung zur Energiezentrale

  1. 1970

    Baubeginn in Gamsen

    Im Jahr 1970 wurde mit dem Bau der ersten Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) in Gamsen begonnen, welche ihren Betrieb 1972 aufnahm. Sie bestand aus einem Rost mit Kühlturm und verbrannte den Kehricht der Gemeinden. Die Wärme sowie den Rauch wurde unbehandelt an die Umgebung abgegeben. Zu dieser Zeit war das schon ein Fortschritt im Vergleich zu den Abfallhalden, wo das Material gelegentlich abgefackelt wurde.

  2. 1992

    Rauchgasreinigung

    1992 wurde die KVA mit einer Rauchgasreinigung ergänzt und damit gingen die Jahre mit einer weithin sichtbaren schwarzen Rauchfahne zu Ende. Die mit Schwermetallen belastete Flugasche wurde gewaschen, verfestigt und auf der Deponie gelagert.

  3. 1998

    Linie 2 mit Dampfturbine

    1998 nahm die neu erstellte Linie 2 den Betrieb auf. Ausgestattet mit Elektrofilter, Rauchgasreinigung und einem Wasser-Dampf-Kreislauf mit Dampfturbine wurde die Abhitze der Rauchgase genutzt, um elektrische Energie zu produzieren.

  4. 2010

    Prozessdampf für die Lonza

    2010 konnte mittels einer neu erstellten Dampfleitung Prozessdampf an die Lonza AG in Visp geliefert werden. Dadurch reduzierte sich zwar die Produktion der elektrischen Energie, aber die KVA in Gamsen wurde bezüglich Wärmenutzungsgrad zur zweitbesten Anlage in der Schweiz.

  5. Heute

    Von der Verbrennung zur Energiezentrale

    Über die Jahre entwickelte sich die KVA in Gamsen von einer reinen Verbrennung der Abfälle zu einer Energiezentrale, welche aus einem grossen Teil der Reststoffe wieder Rohstoffe produziert bei möglichst geringen Emissionen. Den Grundsatz, den Abfall als Wertstoff zu betrachten und so viel Energie und Rohstoffe wie möglich zurückzugewinnen, wird in der Planung einer neuen Linie weiterverfolgt, ohne dabei die Emissionen zu erhöhen.